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Symbolische Politik mit Menschenopfern

  • Depot Breite Gasse 3 Wien (map)

Zur Analyse populistischer Kriminalpolitik

Karl Reitters Buch Heinz Steinert und die Widerständigkeit seines Denkens gibt Anlass, Steinerts Beitrag zum Verständnis populistischer Politik zu erörtern. Politik, die über gegensätzliche Interessenlagen hinwegtäuscht, operiert mit Identitätskonstruktionen und der Fiktion von Beteiligungsgewinnen durch soziale Ausschließung austauschbarer Feinde. Der Umgang mit Kriminalität ist ein geeignetes Einübungsfeld populistischer Politik, da auch nicht rechtsgerichtete politische Bewegungen versuchen, populistische Politikschemata zu übernehmen. Kann ein „gemäßigter Populismus“ aber ausreichen, um Schwächen der repräsentativen Demokratie zu beheben?

  • Angelika Adensamer, Juridikum
  • Monika Mokre, Gefangenengewerkschaft
  • Reinhard Kreissl, Vicesse – Vienna Centre for Societal Security
  • Arno Pilgram, Institut für Rechts- und Kriminalsoziologie
  • Karl Reitter, Autor, Lektor für Philosophie
  • Moderation: Veronika Reidinger, Soziologin

Karl Reitter: Heinz Steinert und die Widerständigkeit seines Denkens: Seine Auseinandersetzung mit Kapitalismus, Kulturindustrie und den Schriften von Adorno, Max Weber und Foucault. Verlag Westfälisches Dampfboot, Münster 2018

Earlier Event: September 13
Basel 2018 „Abschaffung des Rechts?
Later Event: November 28
SOURCE Final Conference