Mehr Gewalt innerhalb der Familie

 

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Detailierte Zahlen zeigen, wie Täter und Opfer bei bestimmten Delikten zueinander stehen

Ein Sorgerechtsstreit und eine Scheidung. Diese beiden Motive sollen bei den jüngsten Mordfällen in Niederösterreich der Auslöser gewesen sein. Bei beiden Delikten handelt es sich um Beziehungstaten. Seit Jahren ist in diesem Bereich eine Häufung erkennbar. Das untermauert auch eine detaillierte Analyse der neuen Kriminalstatistik. 

Spannend ist hierbei, in welcher Beziehung Opfer und Täter zueinander standen. Das Bundeskriminalamt führt dazu entsprechende Erhebungen – nicht nach der Anzahl der Delikte oder Anzeigen, sondern nach der Summe der Beziehungen. Ein Beispiel: Wenn zwei Verdächtige einen Mord begehen, gibt es zwar eine Anzeige, aber drei Beziehungen.

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ArticleReinhard Kreissl